An der Mündung des Flusses Warnow in die Ostsee, ca.10km nördlich vom
Stadtzentrum Rostocks entfernt, liegt Warnemünde, der wohl bekannteste
Stadtteil der Hansestadt Rostock. Früher ein beschauliches Fischerdorf,
gewann Warnemünde im 19. Jahrhundert Bedeutung als Seebad und wuchs
beträchtlich. Der Tourismus verhalf dem Ort zu Wachstum und Wohlstand.
Eine Vielzahl von Ferienwohnungen , Pensionen, Hotels
sowie Gaststätten , gemütliche Läden sowie dazugehörige Freizeiteinrichtungen
findet man in Warnemünde.
Warnemünde ist ein idealer Ort, um Schiffe zu bestaunen: rote oder blaue
betagte Holz-Fischkutter, sowie als Gegensatz luxeriöse Kreuzfahrtschiffe,
Frachtschiffe die zum Rostocker Seehafen ein- bzw. auslaufen, sowie auch
schnittige Segelyachten. Wer Warnemünde besucht, sollte sich dann auch
auf die Westmole wagen. Wie weit man die insgesamt 530 m lange Mole
betreten kann, hängt allerdings vom Wetter ab. Bei ruhigem Wasser oder
leicht bewegter See ist dieser Spaziergang sehr schön, aber bei Schaumkronen
auf den Wellen und spitzender Gischt kann man sich schon mal schnell
eine Dusche abholen. Mit einem 150 Meter herrlichem, breiten
Sandstrand verfügt Warnemünde über einen der breitesten Sandstrände
der deutschen Ostseeküste. Von Warnemünde aus lassen sich Bootsausflüge
starten, gemütliche Abende in Fischerklausen organisieren und vieles mehr.
Durch den gut ausgebauten Nahverkehr ist man auch schnell in anderen Orten
von Rostock.